Solarstrom vom eigenen Dach. Für alle im Haus.

In einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch nutzen mehrere Parteien den Strom einer gemeinsamen Solaranlage. Das senkt die Stromkosten der Bewohnerinnen und Bewohner und macht die Anlage für die Eigentümerschaft wirtschaftlicher. Wir planen und bauen die Anlage und sorgen dafür, dass der ZEV technisch und organisatorisch sauber aufgesetzt ist.

Flachdach mit schwarzen Solarmodulen und einer Lichtkuppel, seitlich Kiesschüttung, dahinter Wohnhäuser und bewaldete Hügel

ZEV und vZEV kurz erklärt

ZEV: Mehrere Wohnungen oder Gewerbeeinheiten in einem Gebäude oder auf benachbarten Grundstücken schliessen sich zusammen und beziehen den Solarstrom direkt vom Dach. Gegenüber dem Netzbetreiber tritt der ZEV als ein einziger Kunde auf.

vZEV: Beim virtuellen ZEV werden die Teilnehmenden über die bestehenden Leitungen des Netzbetreibers verbunden. Aufwendige bauliche Anpassungen an der Hausinstallation entfallen. Diese Form ist seit dem 1. Januar 2025 möglich.

Welche Form zu Ihrer Liegenschaft passt, hängt vom Gebäude, vom Netzanschluss und von den Beteiligten ab. Das klären wir gemeinsam mit Ihnen.

Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV): ein Gebäude mit drei Wohnungen und einer Solaranlage auf dem Dach. Der Solarstrom fliesst über die Steigleitung im Gebäude zu den Zählern der Wohnungen. Am Netzanschluss liegt ein gemeinsamer Messpunkt, über den das Gebäude mit dem Netz des Netzbetreibers verbunden ist.Wohnung 3Wohnung 2Wohnung 1SolaranlageZähler je WohnungGemeinsamer Messpunkt am NetzanschlussNetz des NetzbetreibersZusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV): ein Gebäude mit drei Wohnungen und einer Solaranlage auf dem Dach. Der Solarstrom fliesst über die Steigleitung im Gebäude zu den Zählern der Wohnungen. Am Netzanschluss liegt ein gemeinsamer Messpunkt, über den das Gebäude mit dem Netz des Netzbetreibers verbunden ist.Wohnung 3Wohnung 2Wohnung 11231Solaranlage2Zähler je Wohnung3Gemeinsamer Messpunkt am NetzanschlussNetz des Netzbetreibers

Für wen sich ein ZEV lohnt

  • Eigentümerinnen und Eigentümer von Mehrfamilienhäusern

    Die Solaranlage wird zur Investition, die sich über den Stromverkauf an die Mietparteien refinanziert.

  • Stockwerk­eigentümer­gemeinschaften

    Alle Parteien profitieren gemeinsam von einer Anlage auf dem gemeinsamen Dach.

  • Wohnbau­genossenschaften

    Günstiger Solarstrom für die Mitglieder und ein sichtbarer Beitrag zur Energiewende.

  • Überbauungen und Neubauprojekte

    Wer den ZEV von Anfang an einplant, spart später Aufwand bei Installation und Messung.

  • Gewerbe­liegenschaften

    Mehrere Mieter nutzen den Strom dort, wo er tagsüber gebraucht wird.

Was wir übernehmen

Ein KundeGegenüber dem Netzbetreiber tritt der ZEV als ein einziger Kunde auf.

  1. Schritt 1: Potenzial prüfen

    Dachfläche, Verbrauch der Parteien und Netzanschluss. Sie erhalten eine fundierte Einschätzung, ob und in welcher Form sich ein ZEV lohnt.

  2. Schritt 2: Anlage planen

    Photovoltaik, auf Wunsch mit Speicher, abgestimmt auf den gemeinsamen Verbrauch.

  3. Schritt 3: Messkonzept erstellen

    Wir legen fest, wie der Strom gemessen und den Parteien zugeordnet wird, und stimmen das Konzept mit dem Netzbetreiber ab.

  4. Schritt 4: Gründung begleiten

    Wir unterstützen Sie mit den nötigen Unterlagen für die Beteiligten und die Anmeldung beim Netzbetreiber.

  5. Schritt 5: Montage und Inbetriebnahme

    Unser Team baut die Anlage. Fördergelder wie die Einmalvergütung von Pronovo beantragen wir für Sie.

Häufige Fragen

Müssen alle Mietparteien mitmachen?

Nein. Die Teilnahme am ZEV ist für bestehende Mietparteien freiwillig. Wer nicht teilnimmt, bezieht den Strom weiterhin direkt vom Netzbetreiber.

Wer rechnet den Strom innerhalb des ZEV ab?

Der ZEV rechnet selbst mit seinen Teilnehmenden ab. Viele Eigentümerschaften übergeben diese Aufgabe einer Verwaltung oder einem spezialisierten Abrechnungsdienstleister. Wir berücksichtigen das schon bei der Planung des Messkonzepts.

Lohnt sich ein ZEV auch bei einem bestehenden Gebäude?

Oft ja. Gerade mit dem virtuellen ZEV lässt sich eine Eigenverbrauchsgemeinschaft heute auch in bestehenden Liegenschaften mit vertretbarem Aufwand umsetzen.

Gibt es Fördergeld?

Für die Solaranlage selbst ja, in der Regel über die Einmalvergütung von Pronovo. Zusätzlich prüfen wir kantonale und kommunale Programme.

Prüfen wir Ihre Liegenschaft.

Schicken Sie uns die wichtigsten Eckdaten, wir melden uns persönlich mit einer ersten Einschätzung.

Peter und Marlen Wetzel, Geschäftsführung der Greenlife Energy GmbH
Marlen und Peter Wetzel (v. l.), Geschäftsführung